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Digitale Weiterbildungsangebote an der Uni Freiburg und der Hochschule Furtwangen

„Und es geht doch!“ Das ist das Fazit, das viele Unternehmen aktuell zur digitalen Zusammenarbeit ziehen. Von zu Hause aus arbeiten statt gemeinsam im Büro – das hielten viele Firmen lange Zeit für kaum realisierbar. Nun wird es im Schnelltempo in die Tat umgesetzt.
Natürlich gibt es auch Schwierigkeiten: in manchen Branchen ist Telearbeit schlichtweg nicht möglich, andere kämpfen mit dem Spagat zwischen Familie und Homeoffice. Und wir alle würden uns über eine gemeinsame Kaffeepause oder einen Tagungsbesuch freuen. Trotzdem kann man sich schon jetzt nicht mehr vorstellen, dass wir den ganzen Weg zum „Vor-Corona-Zustand“ wieder zurückgehen werden. Nachdem nun so viele von uns in die digitale Arbeitswelt reingeschnuppert haben, ist die Chance so groß wie nie zuvor, in unserer Arbeitskultur die Vorteile der analogen und der digitalen Welt zu vereinen.

Digital Arbeiten – ja bitte! Und digital lernen?

Haben wir in der Weiterbildung ähnliche Chancen? Die gängigsten Weiterbildungsformate sind auch im Jahr 2020 noch Tagesseminare, Abendschulen und -universitäten sowie Wochenendworkshops. Online durchgeführte Weiterbildungen werden von vielen Arbeitgebern immer noch mit Skepsis betrachtet. Ob betriebliche, berufliche oder wissenschaftliche Weiterbildung: die Frage nach der Zukunft der Weiterbildung und ihren Formaten, digital oder analog, im Block oder flexibel, beschäftigt dabei alle. Dabei geht es nicht nur um Weiterbildungen zur Digitalisierung. Auch fachliche und berufsspezifische Inhalte sowie Methoden im Kontext der Digitalisierung sind gefragt, da diese massive Auswirkungen auf alle Arbeitsbereiche hat.

Das Beste aus beiden Welten

An der Universität Freiburg und der Hochschule Furtwangen werden nahezu alle Weiterbildungen im Blended-Learning-Format entwickelt und durchgeführt: Vor-Ort-Lehre und Online-Lehre werden kombiniert und dabei anders genutzt als in der klassischen Fernlehre. Gut gemachte Blended-Learning-Formate verdienen das Label „das Beste aus zwei Welten“: Online stehen vor allem die Wissensvermittlung, der theoretische oder konzeptionelle Transfer und der fachliche Austausch im Vordergrund. In Präsenzterminen wird anhand von Modellen oder Praxisbeispielen das Erlernte angewandt, eingeübt, probiert, diskutiert und zwischen den Teilnehmenden intensiv genetzwerkt.

Die Freiheit, zu lernen wann und wo man möchte

Blended-Learning bietet einen großen Vorteil: Die Onlinephasen dieser Weiterbildungen dauern meist mehrere Wochen oder Monate und ermöglichen so ein relativ flexibles Weiterbilden, das zu den eigenen Anforderungen passt. Die meisten Weiterbildungen erfordern einen durchschnittlichen Arbeitsaufwand von 5 bis 10 Stunden pro Woche und sind damit in Teilzeit oder berufsbegleitend machbar. Das asynchrone Lernen gibt die Freiheit zu lernen, wann man möchte: Wenn der Arbeitgeber die Weiterbildung unterstützt, kann sie in die Arbeitszeit integriert werden. Andere lernen kontinuierlich am Abend oder halten sich einen Tag am Wochenende für ihr Lernpensum frei. Moderne Kommunikationsformen wie Online-Meetings, Chats, gemeinsame Planungstools mit gemeinsam gesetzten Prioritäten und Deadlines und natürlich auch das Telefon ermöglichen Kontakt, Austausch und das „Dranbleiben“. Struktur und Hilfestellungen sind auch für viele Anbieter von Blended-Learning-Formaten ganz wichtig, damit die hochmotivierten, aber auch mit vielen Verpflichtungen jonglierenden Teilnehmenden die Weiterbildung erfolgreich abschließen. Stöbern Sie hier durch unsere Blended-Learning-Angebote.

Aus der Corona-Krise eine Chance machen

Blended-Learning oder Online-Weiterbildungen können neben dem Erwerb von Fachwissen noch weitere positive Auswirkungen für Sie bereithalten: wer eine Weiterbildung im Online-Format absolviert, lernt automatisch das digitale Arbeiten und Nutzen entsprechender technischer Möglichkeiten. Und andersherum: Wer sich jetzt mit digitalen Formaten zum Zusammenarbeiten vertraut macht, ob bei der Arbeit oder beim Online-Yoga, dem fällt es auch leichter sich in die Struktur einer Online- bzw. Blended-Learning-Weiterbildung einzufinden.
So schwer der Appell zum weiterhin Abstand halten manchmal auch fällt – werden nicht teilweise auch Ressourcen frei? Diese für gute Gespräche und zum Spazieren gehen zu nutzen kann genauso gut sein, wie sich zum „Weiterbilden“ zu entscheiden. Immer mehr Weiterbildungsangebote der Uni Freiburg und der Hochschule Furtwangen digitalisieren nun die Präsenzphasen, andere konzipieren diese um. Auch sie gehen jetzt den Schritt, den viele von Ihnen nun besonders mutig gehen: Auf in die digitale Welt!