Was Arbeitgeber über wissenschaftliche Weiterbildung sagen

Hochschulen sind die bevorzugten Weiterbildungspartner für viele Unternehmen: Geprüfte Qualität, umfassende Fachexpertise und praxisnahe Angebote überzeugen. Hier lernen Sie Arbeitgeber kennen, die auf wissenschaftliche Weiterbildungen setzen.

Boehringer Ingelheim setzt auf wissenschaftliche Weiterbildung

Der Pharma-Konzern bildet seine Mitarbeitenden im Forschungs- und Entwicklungszentrum mit der Unterstützung von Hochschulen weiter.

Der Unternehmensstandort Biberach ist das weltweit größte Forschungs- und Entwicklungszentrum von Boehringer Ingelheim. Der Pharmakonzern vertraut hier für seine Weiterbildungsangebote auch auf die akademische Expertise der Hochschulen.

Im Fokus stehen dabei unter anderem Mitarbeitende mit abgeschlossener Ausbildung, die den Wunsch haben, sich weiterzubilden. Mit einem innovativen, kooperativen Ansatz werden diese Mitarbeitende auf ihrem Karriereweg gefördert. Sie erhalten die Möglichkeit, den Abschluss Bachelor Professional zu erwerben - und das berufsbegleitend neben ihrer Tätigkeit bei Boehringer Ingelheim.

Boehringer Ingelheim Pharma und Hochschule Biberach: innovative Weiterbildungskooperation

Petra Romer-Aschenbrenner, Leiterin Ausbildungsmarketing bei Boehringer Ingelheim Pharma

Petra Romer-Aschenbrenner, Boehringer Ingelheim Pharma

"Hochschulen bieten durch ihren wissenschaftlichen Ansatz eine besondere Perspektive auf die Fortbildung.

Dank der herausragenden Expertise ihrer Fakultäten erweitern sie unser Spektrum an Qualifizierungsmaßnahmen erheblich. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Kooperation mit der Hochschule Biberach im Rahmen des "Bachelor Professional Biopharmaceuticals".

Wir freuen uns sehr, auf dieses umfassende akademische Wissensnetzwerk zugreifen zu können."

Petra Romer-Aschenbrenner
Referentin Ausbildungsmarketing
Boehringer Ingelheim Pharma

KI- und Analytics-Qualifizierung bei DEKRA durch akademische Weiterbildung

DEKRA setzt auf geprüfte Qualität: Um die Mitarbeitenden zu schulen, wurde eine Hochschule als Partner ausgewählt.

DEKRA ist die weltweit größte unabhängige, nicht börsennotierte Sachverständigenorganisation für Prüfung, Inspektion und Zertifizierung. Im Mittelpunkt stehen bei diesem internationalen Unternehmen Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit – von der Fahrzeugprüfung bis zur Industrieinspektion. Um diese Mission voranzutreiben, setzt DEKRA auch auf die kontinuierliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter und damit auf die Kompetenz der Menschen, die dahinterstehen.

Dafür setzt das global tätige Unternehmen auf eine Kooperation mit der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Hochschulen stellen als nicht-kommerzielle Anbieter mit hohem wissenschaftlichem Anspruch den idealen Partner für DEKRA dar.

Yvonne Bucher, Personalleiterin bei DEKRA

Yvonne Bucher, DEKRA

"Aus meiner Sicht als Personalleiterin bei Dekra sind Hochschulen die idealen Kooperationspartner für uns. Wir verfolgen einen sehr hohen Qualitätsanspruch, Hochschulen stehen für genau diese Qualität. Es gibt zwar viele verschiedene Weiterbildungsanbieter am Markt; aus Unternehmensperspektive halte ich es jedoch für essenziell, dass die Qualität gesichert ist. Ich bin davon überzeugt, dass die Hochschulen in Baden-Württemberg unseren Qualitätskriterien voll und ganz entsprechen.

Vor etwa einem Jahr habe ich die Weiterbildung zur KI-Managerin an der Hochschule Nürtingen begonnen. In meiner Rolle als Personalleiterin ist es mir wichtig, durch eigenes Handeln als Vorbild zu fungieren. Durch diese Weiterbildung konnte ich frühzeitig lernen, wie KI konkret im Unternehmensalltag eingesetzt werden kann – beispielsweise im Bereich der Bewerbervorauswahl.

Gleichzeitig ermutige ich meine Mitarbeiter, experimentierfreudig zu sein und die Möglichkeiten von KI aktiv zu testen. Ich bin überzeugt, dass wir bestehende Ängste im Umgang mit KI nur abbauen können, wenn wir den nötigen Freiraum für Ausprobieren und Experimentieren schaffen."

Yvonne Bucher
Vice President HR Employee Experience GSA (Germany, Switzerland, Austria)
DEKRA SE

Wettbewerbsvorteil Hochschul-Forschung: So profitieren Hidden Champions

Das Industrieunternehmen Bitzer Kühlmaschinenbau nutzt wissenschaftliche Weiterbildung als Innovationstreiber

Bitzer ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Kälte- und Klimatechnik aus Sindelfingen. Seine Produkte bleiben im Alltag oft verborgen. Doch wir alle kommen täglich in ihren Genuss: Kühlmaschinen von Bitzer sorgen dafür, dass Lebensmittel frisch bleiben, Züge angenehm temperiert sind und industrielle Prozesse zuverlässig funktionieren.

Bitzer Kühlmaschinenbau ist ein Hidden Champion aus Baden-Württemberg, der seinen Fokus auf Qualität und Innovation legt. Dafür braucht es nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch Weiterbildung, um am Puls der Entwicklung zu bleiben und innovative Produkte auf den Markt zu bringen.

Dafür setzt Bitzer Kühlmaschinenbau auf die Kooperation mit Hochschulen, um die neuste Forschung in ihren Betrieb zu integrieren. Ein Beispiel dafür ist Simon Salzer: Als Technical Training Coordinator verbindet er Ingenieurswissen mit pädagogischen Kompetenzen, um effektive Kundenschulungen zu entwickeln. Im berufsbegleitenden Masterstudiengang Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg erweiterte der Ingenieur sein Wissen über innovative Lehr- und Lernmethoden. Und das nicht nur in der Theorie: Er setzte die neuen Kenntnisse als Studienprojekt direkt im eigenen Unternehmen in die Praxis um.

Bitzer Kühlmaschinenbau und PH Ludwigsburg: Innovationstreiber wissenschaftliche Weiterbildung

Simon Salzer, Technical Training Coordinator bei Bitzer Kühlmaschinenbau

Simon Salzer, Bitzer Kühlmaschinenbau

"Durch die Verschränkung von Theorie und Praxis bekommen Firmen Zugang zu den neusten Forschungserkenntnissen von Hochschulen.

Angesichts des heutigen dynamischen Marktumfelds stellen lebenslanges Lernen und kontinuierliche Weiterbildung zentrale Erfolgsfaktoren für Unternehmen dar.“

Simon Salzer
Technical Training Coordinator
Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH

Quereinstieg in die Verwaltung mit akademischer Unterstützung

Der Fachkräftemangel konfrontiert Kommunen in Baden-Württemberg mit großen Herausforderungen. Ihre Lösung: maßgeschneiderte Weiterbildungen an Hochschulen.

Der öffentliche Dienst ist der größte Arbeitgeber in Baden-Württemberg: Über 600.000 Menschen halten unser Bundesland am Laufen, in unterschiedlichsten Berufen. Die Hälfte davon arbeitet im kommunalen Bereich. Der Personalbedarf der Kommunen ist groß, doch der demografische Wandel und Fachkräftemangel stellen sie vor Herausforderungen bei der Gewinnung von neuem Personal.

Die Kommunen reagieren mit maßgeschneiderten Angeboten zum Quereinstieg in die Verwaltung. Menschen mit unterschiedlichster Vorbildung werden fit gemacht für ihre neuen Aufgaben im öffentlichen Dienst. Vom Intensivkurs bis zum umfassenden Traineeprogramm reicht das Angebot, erläutert Tina Dautel vom Städtetag Baden-Württemberg. Der Städtetag vertritt über 200 Mitgliedsstädte und berät sie in kommunalen Angelegenheiten, wie der Personalgewinnung.
Besonders gewinnbringend ist für die Kommunen dabei die Kooperation mit den Verwaltungshochschulen in Baden-Württemberg. Sie ermöglicht eine nachhaltige Personalentwicklung und schnelle Qualifizierung in der Einstiegsphase.

Maßgeschneidert für Quereinsteiger*innen: Die Angebote der Verwaltungshochschulen

Tina Dautel, Leitung Politische Steuerung und Zentrale Dienste, Städtetag Baden-Württemberg

Tina Dautel, Städtetag Baden-Württemberg

"Ein Quereinstieg in die Verwaltung bedeutet oft den Schritt in eine neue Welt mit eigenen Regeln. Da die spezifischen Anforderungen des öffentlichen Dienstes beachtet werden müssen, ist eine gezielte Weiterbildung essenziell – eine Leistung, die die Hochschule erbringt.

Die Nachfrage unserer Städtetag-Mitglieder zeigt deutlich das Interesse der Kommunen an diesen Angeboten, von kompakten Modellen bis hin zu qualifizierenden Traineeprogrammen. Es ist daher sehr wertvoll, hier auf einen qualifizierten Partner verweisen zu können.

Die Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg sowie die Schwesterhochschule in Kehl sind die zentralen Bildungsträger für den öffentlichen Dienst und den kommunalen Nachwuchs. Als Spezialisten für die Weiterbildung können sie zielgerichtete Programme entwickeln, die eng an den aktuellen Bedürfnissen der Kommunen orientiert sind und präzise auf den tatsächlichen Praxisbedarf eingehen."

Tina Dautel
Leitung Politische Steuerung und Zentrale Dienste
Städtetag Baden-Württemberg

Wie Praxis und Wissenschaft zusammenkommen: Weiterbildung für Integrationsbeauftragte

Praxisnahes Wissen: Das Kompetenzzentrum Kommunale Integrationsarbeit zeigt, wie Kommunen von der Zusammenarbeit mit Hochschulen profitieren.

Wie können Integrationsbeauftragte in Städten und Gemeinden bestmöglich unterstützt werden? Eine Tätigkeit, die vielfältig, mitunter herausfordernd und dabei zentral für unsere demokratische Gesellschaft ist. Anstelle von punktuellen Weiterbildungen für Mitarbeitende in einzelnen Kommunen, entstand mit dem Kompetenzzentrums Kommunale Integrationsarbeit an der Universität Konstanz ein umfassender Weiterbildungshub.

Neben der Wissensvermittlung stehen Vernetzung und Austausch im Mittelpunkt des Kompetenzzentrums. So werden Kommunen und Fachkräfte in Baden-Württemberg kompetent unterstützt, um die Integrationsarbeit fundiert und wirksam zu gestalten.

Das besondere daran ist der ko-kreative Ansatz. Die Angebote werden von der Universität Konstanz gemeinsam mit den Kommunen und Fachkräften entwickelt, um ihre Bedarfe bestmöglich zu erfüllen. So bieten sie den Integrationsbeauftragten so einen hohen praktischen Mehrwert für die tägliche Arbeit in ihrem vielschichtigen Tätigkeitsgebiet.

Die Stadt Ostfildern profitiert von der Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz

Daniel Lopes Schönsteiner, Integrationsbeauftragter Stadt Ostfildern

Daniel Lopes Schönsteiner, Stadt Ostfildern

"In unseren Austauschformaten gehen wir miteinander ins Gespräch und schauen, wo der Schuh drückt. Wir definieren gemeinsame Themen und lassen dabei gezielt Impulse aus der Praxis miteinfließen.

Den Wert des Plattformansatzes sehe ich insbesondere in der Schaffung eines zentralen Wissensspeichers, den wir jederzeit ansteuern können und von dort Informationen abrufen dürfen."

Daniel Lopes Schönsteiner
Integrationsbeauftragter
Stadt Ostfildern

Die passende Weiterbildung für Ihr Unternehmen

Nutzen auch Sie die Vorteile von wissenschaftlicher Weiterbildung um Ihre Mitarbeitenden fit für die Transformation und die Arbeitswelt von morgen zu machen.