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Interkulturelle Mediation

Kultur als Sehweise ist komplex und für die Konfliktarbeit lohnend:
Bewährt hat sich hier ein Praxistool, das einen neuen Umgang mit Vielfalt ermöglicht. Die Dozent*innen machen im Workshop die Teilnehmenden mit verschiedenen wichtigen Begriffen, Tools und Ebenen interkultureller Mediation vertraut und bieten interessante und produktive Einblicke nach dem Perspektiven-Modell der Schule Interkultureller Mediation.

  • Fortbildung gemäß gesetzlicher Vorgaben
  • Praxisorientiertes Präsenzseminar, das auf dem aktuellen Stand der Forschung aufbaut
  • Anwendungsfokussiertes Kennenlernen von Begriffen, Tools und Ebenen interkultureller Mediation
  • Reflexionshilfen, Handlungsoptionen sowie Beispiele für interkulturelle Mediationsarbeit

Termine / Veranstaltungsort / Kosten

TerminVeranstaltungsort Kosten
Kurs läuft bereits. Weitere Termine in Planung.

Veranstalter und Veranstaltungsort

Veranstalter

Universität Heidelberg
Wissenschaftliche Weiterbildung

Veranstaltungsort

Universität Heidelberg,
heiSKILLS Seminarzentrum,
Bergheimer Str. 58A,
69115 Heidelberg

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe

Mediator*innen, die kulturelle Sehweisen in ihr Handeln integrieren möchten, sowie Hochschulabsolvent*innen, die bereits über Berufserfarung im interkulturellen Kontext verfügen und ihre Konfliktlösungskompetenz in diesem Feld professionalisieren wollen.

Teilnahmevoraussetzungen

Personen mit Grundkenntnissen in der Mediation oder Hochschulabsolvent*innen, die bereits über Berufserfahrung im interkulturellen Kontext verfügen.

Inhalte und Lernziele

Inhalte

Vielfalt, Verschiedenheit, Differenz sind in Deutschland zum Normalfall, doch nicht für alle zum Ideal geworden. In Vielfalts- und Diversitätskontexten steigt die Wahrscheinlichkeit der Intransparenz in kommunikativen Vorgängen. Mediation ist per se ein Verfahren, Unterschiede produktiv zu machen. Für die Bearbeitung von Konflikten jeglicher Art kann perspektivisches Sehen bewusst eingesetzt werden, um den Dialog zu unterstützen.
Kultur als Sehweise ist komplex und für die Konfliktarbeit lohnend: Bewährt hat sich hier ein Praxistool, das einen neuen Umgang mit Vielfalt ermöglicht. Der Workshop macht mit verschiedenen wichtigen Begriffen, Tools und Ebenen interkultureller Mediation vertraut und bietet interessante und produktive Einblicke nach dem Perspektiven-Modell der Interkulturellen Mediation.

Der Workshop gibt praxisorientierte Antworten zum Thema Interkulturelle Mediation, indem er Reflexionshilfen, Handlungsoptionen sowie Beispiele für die Mediationsarbeit bietet.
Dadurch erhalten die Teilnehmenden neue Ideen und Anregungen für ihr eigenes Tätigkeitsfeld.

Ablauf

Das Seminar umfasst 15 Zeitstunden und findet in Präsenz statt.

Unterrichtszeiten sind an beiden Tagen von 9:30 - 18:00 Uhr.

Die Seminarinhalte werden durch Informationen, Praxisbeispiele, Demonstrationen, Diskussionen, Gruppenarbeiten und Rollenspiele der Teilnehmenden vermittelt.

Lernziele

  • Sie kennen wichtige Begriffe, Tools und Ebenen interkultureller Mediation.
  • Sie können das Perspektiven-Modell der Interkulturellen Mediation anwenden.
  • Sie beherrschen „perspektivisches Sehen“ und können so dialogische Prozesse unterstützen.
  • Sie haben einen Überblick über Reflexionshilfen und Handlungsoptionen in der interkulturellen Mediation.

Format, Abschluss, Qualitätssicherung

Lehr- / Lernformat

Präsenz / Physical Presence

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der Universität Heidelberg und des Heidelberger Instituts für Mediation.

Sprache

Deutsch

Gruppengröße

bis zu 16 Teilnehmende

Anerkennung

Dieses Seminar deckt im Sinne des § 3 der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediator*innen (ZMediatAusbV) 15 Zeitstunden der Fortbildungspflicht ab.

Termine und Fristen

Der aktuelle Kurs hat bereits begonnen. Neue Termine werden online bekanntgegeben.

Dozent*innen

Dr. Eva Schwittek
Mediatorin (BM, BAFM, Cross-Border Family Mediator) sowie Notarin und Rechtsanwältin mit internationalem Schwerpunkt.

Christian von Baumbach
Mediator (BAFM, BM, SIMI) und Trainer.

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